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Herpetofauna NRW

Arbeitskreis Amphibien und Reptilien NRW

Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen
Arbeitskreis Faunistik und Ökologie der Amphibien und Reptilien
in der Akademie für ökologische Landesforschung e. V. (AföL)

– gegründet 1978 –
Aus der schon seit vielen Jahren von Reiner Feldmann aufgebauten Kernarbeitsgruppe wurde im Januar 1978 in Menden der Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Westfalen gegründet. Nur wenige Wochen später wurde der rheinische Arbeitskreis im BNU (heute BUND) gegründet. Von 1987-1992 wurden die beiden Arbeitsgruppen allmählich vereint.

Homepage seit dem 11. November 2001

Meldeportal HF NRW ist abgestellt

Der Arbeitskreis hatte bereits 2012 ein eigenes Fundmeldesystem eingeführt. Damit waren wir die erste herpetologische Fachgruppe in Deutschland, die auf eine Online-Plattform gesetzt haben. Der Arbeitskreis war 2016 von der Bezirksregierung Arnsberg für sein Fundpunktmeldesystem mit dem Naturschutzpreis ("Naturschutz digital") prämiert worden. Es hat jetzt zehn Jahre gute Dienste geleistet und viele Beobachtungen konnten dadurch für die Landeskartierung gewonnen werden. Aber mit den modernen technischen Entwicklungen, die professionell betreute Systeme wie etwa Observation.org längst bieten, konnte das System nicht mehr mithalten. Notwendige Modernisierungen hätten viel weiteren Aufwand gekostet und hätten dennoch keinen vergleichbaren Nutzen erbracht. Dazu kommt, mit der Popularisierung von Observation.org nahm auch die Nutzungsfrequenz in HF NRW immer mehr ab. Nur einzelne Beobachter blieben dem System treu. Wir haben uns daher schweren Herzens entschieden, das eigene System abzustellen.

Ganz herzlich bedanken wir uns nochmals bei Dr. Randolph Kricke (Duisburg), der für uns ehrenamtlich tätig war und das System programmiert und lange weiterentwickelt hatte.

Da die Zusammenarbeit mit dem Beobachtungsmeldeportal Observation.org, getragen von einer gemeinnützigen Stiftung und für NRW unterstützt vom LWL-Museum für Naturkunde in Münster bestens klappt, werden wir die Beobachtungsdaten aus HF NRW in dieses System übertragen. Ihre bei uns gespeicherten Meldungen gehen also nicht verloren. Wenn Sie dazu Fragen haben oder einen Auszug ihrer bisherigen Beobachtungsdaten wünschen, melden Sie sich bitte bei uns: herpetofauna@ish.de.

Diejenigen, die bisher noch im eigenen System des Arbeitskreises ihre Beobachtungen gemeldet haben, bitten wir, sich in Observation.org anzumelden. Sie werden das nicht bereuen und sehr schnell die vielfältigen Vorteile des modernen Systems zu schätzen lernen.

Mehr zu Observation.org ...

Bioblitz 2022

Mithilfe einer App Arten bestimmen
Mithilfe einer App Arten bestimmen

Für Naturbegeisterte – Deutschlandweiter Wettbewerb zur Artenvielfalt im Jahr 2022
Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, können das Wissen zu bestimmten Themen deutlich erweitern.
Das gilt auch für die Kenntnis der heimischen Natur. Schon immer haben Bürger mit ihren Beobachtungen zur Flora und Fauna das Wissen um unsere Arten vermehrt. Früher war es aber mühsam, die eigenen Beobachtungen an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. Wer wusste schon, welche Organisation, welches Institut, welcher Verein oder welcher Experte Daten zu einer Art oder Artengruppe benötigt und für wissenschaftliche Zwecke oder für den Naturschutz sammelt. Tatsächlich sind es für jede Artengruppe andere Experten.
Heute ist es wesentliche einfacher, mit den Experten in Kontakt zu kommen. Nicht nur, dass für die Beobachtungen ein Adressat bekannt ist, die Experten prüfen auch die Artbestimmung, geben Hinweise und korrigieren Fehlbestimmungen.
Dafür gibt es inzwischen eine nahezu universale, nichtkommerzielle Plattform weltweit. Observation.org wurde in den Niederlanden entwickelt, setzt sich aber inzwischen auch in Deutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen als führendes Forum durch.
In NRW wird es vom LWL-Museum für Naturkunde offiziell gefördert, viele landesweite Facharbeitsgruppen, inzwischen auch viele Biostationen nutzen das System und viele Spezialisten (weltweit und regional) helfen bei der Validierung der gemeldeten Beobachtungen.
Das LWL-Museum für Naturkunde hat mit seinen regionalen und lokalen Partner jetzt zu einem Wettbewerb aufgerufen. Hier treten die kreisfreien Städte und Kreise gegeneinander an. Aus welcher Stadt oder welchem Kreis werden die meisten Arten gemeldet? Am 01. Januar 2022 starten die sogenannten „Bioblitze“ und alle Meldungen bis Ende Jahres werden gezählt.
Mitmachen kann tatsächlich jeder. Wer nicht genau weiß, welche Art er vor sich hat, kann es mit der App „ObsIdentify“ versuchen. Ein oder mehrere Fotos der Pflanze oder des Tieres genügen oft, um mithilfe künstlicher Intelligenz ein Namensvorschlag zu erhalten. Auch solche Beobachtungen werden später noch von Experten gesichtet. Beobachtungen können aber auch online eingetragen werden und wer die Namen der Pflanzen und Tiere kennt, kann die Funde auch direkt mit ihrem Namen per App (ObsMapp und iObs) eintragen.
Foto: Mithilfe der künstlichen Intelligenz Pflanzen und Tiere bestimmen, dazu fordert das LWL-Museum für Naturkunde auf. LWL/Steinweg
Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt #bioblitz2022 auf der Website bereit: www.bioblitze.lwl.org.

Tagung zu Amphibien der FFH-Richtlinile

Internationales Amphibienschutzsymposium: Habitatschutz und Biotopvernetzung für Arten der FFH-Richtlinie
vom 19. bis 21. Mai 2022 in der Region Aachen
Die NABU-Naturschutzstation Aachen und die Biologische Station StädteRegion Aachen veranstalten im Rahmen der Projekte LIFE-BOVAR und LIFE-Amphibienverbund ein gemeinsames Symposium. Im Fokus der Tagung stehen die Zielarten Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke und Kreuzkröte. Alle drei Arten sind stark gefährdet und in den Anhängen zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet. Ihr aktueller Erhaltungszustand ist in NRW und Deutschland ungünstig. Gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung von Populationen sind deshalb notwendig. Mit dem Symposium sollen ein Fachaustausch und ein Wissenstransfer zu den Themen Habitatschutz und Biotopvernetzung angeregt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens sind Exkursionen in die Projektgebiete.
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RANA

Das Mitteilungsblatt RANA informiert seit 1983 über Biologie, Ökologie und Schutz von einheimisch Amphibien und Reptilien sowie von Wildfischen. Die RANA soll dabei insbesondere den ehrenamtlichen Feldherpetologen und Ichthyofaunisten Fachwissen und Erfahrungen für die praktischen Arbeit vermitteln.
Das reguläre Heft der RANA erscheint jährlich Anfang Februar. Sonderbände erscheinen unregelmäßig als Themen- oder Tagungsbände.
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Neue Rote Listen für Deutschland

Mertensiella

Elaphe

Mit einem Beitrag zu Arno Geiger ... Schwerpunktheft zum Grasfrosch

Letzte Änderung am Sonntag, 1. Mai 2022 um 14:21:29 Uhr.

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