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Amphibien- und Reptilienkurse

Einsatz einer Wasserfalle

Die Amphibien- und Reptilienkurse werden im Bildungs- und Forschungszentrum Heiliges Meer des LWL-Museums für Naturkunde in Recke (Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Bis 2014 war es ein kombinierter Kurs für beide Artengruppen. Wegen des starken Zulaufs und der Tatsache, dass die Reptilien immer etwas zu kurz kamen, haben wir uns entschlossen ab 2015 zwei Kurse anzubieten

- Amphibienkurs, 4 Tage, wie bisher alljährlich im Mai
- Reptilienkurs, 3 Tage, alljährlich im August

Sei 2020 wird eine weiterer Kurs Amphibienkurs (Teil 2) - Technischer Amphibienschutz angeboten.

Fotos vom Herpetokurs 2013

Fotos vom Herpetokurs 2014

Amphibienkurs

Bergmolch-Männchen

im farbenprächtigen Hochzeitskleid, dass sie nur im Frühjahr während der Laichzeit tragen. Foto: Martin Schlüpmann

Methoden der Feldherpetologie

Der Kurs bietet eine Einführung in die Biologie, Ökologie und Bestimmung der heimischen Amphibien. Praxis- und planungsrelevante Methoden der qualitativen und quantitativen Kartierung und Erfassung werden vorgestellt, zum Beispiel der Einsatz von Wasserfallen. Behandelt werden auch Gefährdungsursachen und Schutzmaßnahmen für Laichgewässer und Jahreslebensräume. Ziele der Exkursionen sind unterschiedliche Lebensräume, unter anderem in der näheren Umgebung des Naturschutzgebietes wie Moore, Quellen, Feuchtwiesen und verschiedene Gewässertypen. Kartierungs- und Fangmaterialien sowie relevante Literatur werden vorgestellt.

Leitung:
Dr. Andreas Kronshage (Recke)
Dipl.-Biol. Thomas Mutz (Münster)
Dipl.-Biol. Martin Schlüpmann (Hagen/Oberhausen)

Reptilienkurs

Kreuzotter-Männchen

Für die Art typisch ist das Zickzackband auf dem Rücken. Männchen sind an dem schwärzlichen Zeichnung zu erkennen.

Methoden der Feldherpetologie

Der Kurs bietet eine Einführung in die Biologie, Ökologie und Bestimmung der heimischen Reptilien. Praxis- und planungsrelevante Methoden der qualitativen und quantitativen Kartierung und Erfassung werden vorgestellt, zum Beispiel der Einsatz von künstlichen Verstecken wie Schlangenbrettern. Behandelt werden auch Gefährdungsursachen und Schutzmaßnahmen. Ziele der Exkursionen sind unterschiedliche Lebensräume, unter anderem in der Umgebung des Naturschutzgebietes wie Sandabgrabungen und Moore. Kartierungs- und Fangmaterialien sowie relevante Literatur werden vorgestellt.

Leitung:
Dr. Andreas Kronshage (Recke)
Dipl.-Biol. Thomas Mutz (Münster)
Dipl.-Biol. Martin Schlüpmann (Hagen/Oberhausen)

Amphibienkurs (Teil 2)

Technischer Amphibienschutz

Der Kurs gibt einen Überblick über den technischen Amphibienschutz mit dem Schwerpunkt des Amphibienschutzes an Straßen. Vorgestellt werden unter anderem die aktuellen Richtlinien, verschiedene Schutzmöglichkeiten und -strategien mit der Gestaltung und Planung von mobilen und stationären Amphibienschutzanlagen, Leit- und Sperreinrichtungen sowie Kleintierdurchlässen. Im Kurs und auf Exkursionen zu stationären Schutzanlagen werden auch Aspekte wie Wartung und Pflege, Funktionalität und Einbindung in den Amphibienlebensraum sowie Akzeptanzkontrollen angesprochen.

Leitung:
A. Geiger, Recklinghausen
Dr. A. Kronshage, Recke

Anerkennung n. d. Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

Die Kurse sind anerkannt nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz und werden in Kooperation mit der SGV-Wanderakademie (Arnsberg) angeboten.

Informationen und Anmeldungen

Zauneidechsen-Weibchen

zu den aktuellen Kursen ...hier ...

Letzte Änderung am Samstag, 3. April 2021 um 18:56:45 Uhr.

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