
Knoblauchkröte.
Beachte das typische, aber dennoch individuelle Fleckenmuster.
Die
Art ist auf das Tiefland beschränkt. Nur im Bereich der Paderborner
Hochfläche steigt die Knoblauchkröte stellenweise auf über 300 m NN.
Die genaue Verbreitung ist bislang nur lückenhaft bekannt.


Knoblauchkröten-Paar bei der Eiablage und frühe Entwicklungsstadien.
Tafel XVII aus A. J. Rösel von Rosenhof 1758
Nachweise
gelingen am ehesten über die rufenden Tiere in den Laichplätzen und
durch Keschern der charakteristischen Larven.

Knoblauchkröten-Kaulquappe. Ausschnitt aus Tafel XVIII aus A. J. Rösel
von Rosenhof 1758

Knoblauchkröte-Kaulquappe und wichtige Merkmale der Kaulquappen-Bestimmung
(nach Boulenger 1897/98).
Aufgrund
ihrer versteckten und heimlichen Lebensweise bleibt die Art bislang eine
der Amphibienarten über die wir am wenigsten wissen.
Populationsbiologische Untersuchungen aus NRW fehlen weitgehend. Wichtige
Daten wurden am Biologischen Institut Metelen gesammelt (Glandt 1990).